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Selbst geschrieben: SEBLOD - Das Handbuch

Das Content-Management-System Joomla! stellt dem Anwender bereits eine breite Palette von Funktionen zur Ausgestaltung von Webauftritten bereit. Bei erfolgreichen Webseiten steigt mit der Zeit aber der Anspruch in Bezug auf Funktionalität. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Sie an die Grenzen von Joomla! stoßen. Entweder greifen Sie dann in den Programmcode ein oder setzen auf ein Content Construction Kit (CCK). Das mächtigste dieser Art ist SEBLOD®. Wie Sie damit die Grenzen von Joomla! sprengen, zeigt Ihnen das vorliegende Handbuch.

SEBLOD - Das Handbuch


Para- und Nonverbale Kommunikation

Damit ist zum einen die Körpersprache gemeint und zum anderen die Art, wie wir kommunizieren. Zu letzterem gehören der Tonfall, Sprachmelodie, Artikulation, Sprechtempo und auch die Pausen zwischen den Wörtern.

Das reine Wort, der Inhalt, machen 7% unserer Kommunikation aus. Die para- und nonverbale Kommunikation zusammen 93%. Wie Sie 93% mehr Erfolg haben können, erfahren Sie auf dieser Website:

Körpersprache


Selbst geschrieben: Joomla für Redakteure

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Dieses essential bietet speziell Redakteuren einen Einstieg in das Content Management System Joomla!. Losgelöst vom „Ballast“ der zahlreichen Einstellungen und Möglichkeiten, die in anderen Büchern thematisiert werden, wendet sich dieses Buch ausschließlich an die eigentlichen Endnutzer des Systems und konzentriert sich dabei auf das Schreiben und Veröffentlichen von Beiträgen. Der erfahrene Autor und Joomla!-Kenner Axel Tüting erklärt jeden Schritt praxisnah und verständlich.

Joomla für Redakteure


Deutschsprachige Seblod-Community

Zu dritt haben wir die deutschsprachige SEBLOD™-Community gegründet. Neben Ressourcen und Webseiten , die mit SEBLOD™ gemacht sind, bieten wir ein Supportforum zu Fragen rund um SEBLOD™ an.

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Plötzlich gibt es eine weiße Seite, oder Daten werden nicht gespeichert, oder es werden merkwürdige Wörter ausgegeben – und meist ist es ein Fehler im Speicherbereich von SEBLOD.

Benutzerdefiniert, Standard, Json – in einer vorhandenen Tabelle oder einer neuen oder ganz anders – SEBLOD gibt da einige Möglichkeiten vor, und jede hat ihre eigene Auswirkung.

Der Speicherbereich ist sehr wichtig und bisweilen gleichermaßen mysteriös. Fragt man jemanden, der sich mit SEBLOD ein wenig auskennt, bekommt man fast immer die Antwort: »Der Speicherbereich ist ein Kapitel für sich.« Wie aber dieses »Kapitel« genau funktioniert, weiß kaum jemand. Leider ist auch die Dokumentation gerade in diesem so wichtigen Bereich auf www.seblod.com sehr dürftig.

Bringen wir also Licht ins Dunkel.

4.1            Ein Blick hinter die Kulissen: MySQL

In den meisten Fällen arbeitet Joomla! mit einer MySQL-Datenbank. Aber auch, wenn es eine andere Datenbank ist, beispielsweise ein Microsoft-Server, handelt es sich stets um eine SQL-Datenbank. SQL[1] ist nichts weiter als eine Datenbanksprache.

Die Sprache ist recht einfach gehalten. SQL macht Datenbankabfragen und erhält so einzelne Datensätze, die nach verschiedenen Kriterien ermittelt und zusammengefasst werden. Diese Ergebnisse wiederum werden in der Joomla!-Programmierung dafür benutzt, Daten anzuzeigen bzw. sie erst einmal entsprechend zu speichern.

Die Datenbank

Die Datenbank ist ein System zur Datenspeicherung. Die Daten werden dafür in verschiedenen Tabellen abgelegt, die teilweise miteinander verknüpft sind. Wenn Informationen gespeichert werden, entstehen Daten. Wenn Sie beispielsweise einen Text in den Editor eingeben, ist er wieder weg, wenn Sie vorher nicht speichern. Erst durch die Speicherung wird Ihr Text zu Daten. Das klingt logisch. In einer Datenbank stehen also gespeicherte Informationen. Und Informationen werden zuvor eingegeben, damit sie gespeichert werden können.

SEBLOD legt von vornherein bereits einige Datenbanktabellen an, die zur Verwaltung der Erweiterung benötigt werden.

Eine Tabelle besteht aus Spalten. Diese Spalten wiederum haben Namen, und das sind exakt die Namen, die Sie angeben müssen (neben der Datenbanktabelle, in der diese Spalte steht). Damit Joomla! und SEBLOD das hinterher auch alles einwandfrei zuordnen können, gibt es die IDs, denen Sie an verschiedenen Stellen immer wieder begegnen. Eine ganz bestimmte ID kennzeichnet einen einzelnen Datensatz. Wenn Sie in diesem Datensatz eine bestimmte Spalte namentlich ansprechen, haben Sie den Inhalt eines einzelnen Feldes. Genannt wird das »Datenzelle«.

04 01

Bild 4.1: Ein kleiner Auszug aus der Datenbanktabelle #__content.

Wenn Sie nun Informationen über Ihre App und Ihre Felder eingeben, speichert SEBLOD diese in eigens von SEBLOD benutzten und zuvor erstellten Datenbanktabellen. Wenn Sie selber Inhalte (Informationen) in Ihre Felder, beispielsweise News, eingeben, müssen diese Informationen natürlich auch gespeichert werden. Dafür nehmen Sie entweder Tabellen, die von Joomla! zuvor erstellt wurden, oder welche, die SEBLOD angelegt hat. Wenn Sie sich mit Datenbanken und SQL etwas auskennen, können Sie auch eigene Tabellen erstellen, auf die Sie mit SEBLOD zugreifen können.

Gerade diese letzte Gegebenheit bietet eine Menge Möglichkeiten. Vielleicht haben Sie eine eigene Datenbanktabelle erstellt oder eine aus einem anderen Programm übernommen. In Joomla! können Sie in der Regel auf diese Daten nur mittels Programmierung zugreifen – in SEBLOD reicht die einfache Auswahl der Tabelle. SEBLOD bietet auch die Möglichkeit, CSV-Daten einzubinden. Damit sind weitere großartige Möglichkeiten geschaffen worden.

Microsoft-Excel-Tabellen lassen sich beispielsweise im CSV-Format abspeichern und mithilfe von SEBLOD in die Datenbank laden. Dort wird eine neue Tabelle angelegt, auf die Sie wiederum mit von Ihnen angelegten SEBLOD-Feldern zugreifen können.

04 02

Bild 4.2: Der Speicherbereich eines Feldes

 

Um den Inhalt eines Feldes abzuspeichern, sind verschiedene Angaben notwendig. Zuerst das Format, in dem gespeichert werden soll. Was es damit auf sich hat, erfahren Sie in den nächsten Kapiteln. Danach wählen Sie die Tabelle aus, in der die Daten abgelegt werden sollen, und dazu das entsprechende Feld – den Spaltennamen. Je nachdem, was Sie zuvor ausgewählt haben, erzeugen Sie eigene Spalten und hängen sie an bestehende Tabellen an – erweitern also bestehende Tabellen oder erzeugen lediglich in einer ganz bestimmten SEBLOD-Tabelle eine neue Spalte. Auf den nachfolgenden Seiten wird das alles ein wenig entknotet.

4.2          Speicherformat: Standard

Als Beispiel erstelle ich ein neues Formular zu unserer News-App mit zunächst einem einzigen Feld, das ich im Admin Formular anzeigen lasse.

04 03

Bild 4.3: Das Feld...

 

04 04

Bild 4.4: ...eingebaut im Admin Forumlar.

 

Erzeuge ich nun einen neuen Beitrag in unserem Datenbanktest, der nur das eine Feld hat, und schreibe dort »Hochwichtiger Text« hinein, wird dieser Text genau so in der Datenbank abgespeichert.

04 05

Bild 4.5: Im Bearbeitungsmodus des Datensatzes ist unser »Hochwichtiger Text« einwandfrei zu erkennen.

 

Da ich zuvor angegeben habe, dass die Artikel-Tabelle benutzt werden soll und dort die Spalte fulltext, wird unsere Information genau an dieser Stelle gespeichert.

Für das Format Standard gelten vier Bedingungen:

Es muss eine der vorgegebenen Tabellen benutzt werden.

Es handelt sich nicht um ein Sammelfeld/eine Sammelspalte (siehe dazu das nächste Kapitel »Speicherformat: Benutzerdefiniert«).

Es ist eine Tabellenspalte in den vorgegebenen Tabellen vorhanden.

Oder es wird ein Wechsel des Datentyps vorgenommen und eine freie Tabelle ausgewählt (Näheres weiter unten).

Vorgegebene Tabellen sind solche, die Sie bei den Positionen im Pull-down-Button unter dem Bereich Joomla! auswählen können.

Es gibt eine weitere vorgegebene Tabelle, die Sie erreichen, wenn Sie den Checkbutton Wechseln aktivieren. Dazu mehr etwas weiter unten.

4.3           Speicherformat: Benutzerdefiniert

Wenn Sie unter Benutzerdefiniert abspeichern, ändert sich das Speicherformat dahin gehend, dass Ihre Informationen vom Aliasnamen Ihres Feldes eingefasst werden:

001

<br />::ein_feld_zum_testen::Hochwichtiger Text::/ein_feld_zum_testen::

Es wird zunächst ein HTML-Zeilenumbruch eingefügt. Danach wird die eingegebene Information mit dem Aliasnamen des Feldes eingefasst. Wie bei HTML-Elementen üblich, wird der Aliasname am Ende mit einem führenden Slash begonnen, dieser signalisiert den Abschluss. Statt der spitzen Klammern, wie Sie es aus HTML kennen, werden in dieser Syntax doppelte Doppelpunkte verwendet.

Der Vorteil ist, dass Sie auf diese Art mehrere Inhalte in eine Tabellenspalte ablegen können und SEBLOD tatsächlich nur die Daten, die zum entsprechenden Aliasfeld gehören, anzeigt.

Damit wir das überprüfen können, legen wir uns kurzerhand ein zweites Textfeld an und speichern es auch Benutzerdefiniert in der Artikel-Tabelle unter fulltext:

04 07

Bild 4.7: Beide Felder werden gleich abgespeichert ...

04 08

Bild 4.8: ...und in das Admin Formular eingebaut

 

Rufen Sie nun das Formular bei den Beiträgen auf und geben entsprechenden Text ein, wird in die Datenbank beides mit dem jeweiligen Alias eingetragen.

04 09

Bild 4.9: Beitrag eingeben.

04 10

Bild 4.10: So wird es dann in der Datenbank gespeichert.

Der große Vorteil dieser Art der Speicherung ist, dass Sie mehrere unterschiedliche Datenfelder in einer Tabellenspalte speichern und es SEBLOD überlassen können, alles anschließend wieder der richtigen Stelle zuzuordnen. Diese Art der Speicherung ist besonders auch dann sinnvoll, wenn Sie Felder kreieren, zu denen es keine Entsprechung in der Artikel-Tabelle (#__content) gibt. Ganz so, wie wir es in unserer ersten News hatten, als wir das Feld für die Links angelegt haben. Dort haben wir diese Technik benutzt und den Inhalt des Feldes Benutzerdefiniert in dem Feld introtext gespeichert. SEBLOD benutzt für diese »Sammelspeicherungen« sehr gern die

Tabellenspalte introtext.

Wenn Sie ein Feld auf den fulltext, in unserem Beispiel auf Standard setzen würden, würde Ihnen alles, was dort steht, angezeigt, also der gesamte Text mit den SEBLODFormatierungen, wie er im Bild 4.10 abgebildet ist. Denn der Standard unterscheidet nicht die einzelnen Aliasnamen, sondern zeigt es so an, wie die Daten darin stehen.

4.4          Speicherformat: Json


Das Speicherformat Json[2] ist fast identisch mit dem Speicherformat Benutzerdefiniert. Der einzige Unterschied ist das etwas andere Format:

001

{"ein_feld_zum_testen":"Hochwichtiger Text","ein_zweites_feld_zum_ testen":"Noch viel wichtigerer Text"}

Es gibt keine doppelten Doppelpunkte und keinen Anfang und kein Ende. Es ist mehr eine Auflistung, mit Kommata getrennt, bei der die einzelnen Inhalte in Anführungsstriche eingefasst sind. Der ganze Block ist von geschweiften Klammern umgeben.

Rein inhaltlich ändert sich nichts im Vergleich zur benutzerdefinierten Speicherung. Auch hier gilt all das, was ich im Kapitel vorher geschrieben habe. Der Unterschied besteht darin, dass Sie mittels Programmierung leichter auf die einzelnen Felder zugreifen können.

JSON lässt sich sowohl mit der Programmiersprache JavaScript als auch mit PHP ansprechen. Sie haben bei diesem Format also entsprechende Möglichkeiten in der Weiterverarbeitung Ihrer Daten.

Wenn Sie jedoch nicht programmieren, hat dieses Speicherformat vermutlich nicht allzu viel Sinn. Denkbar wäre allenfalls, dass Sie ein Plug-in oder eine andere Erweiterung benutzen, die dieses Speicherformat voraussetzt. Allerdings sind mir derzeit keine solchen Erweiterungen im Zusammenhang mit SEBLOD bekannt.

4.5          Speicherformat: Kein

Sogar das gibt es: dass in keiner Datenbanktabelle etwas gespeichert wird. Zum Beispiel ist das so, wenn Sie Buttons benutzen, die ein Formular abschicken sollen oder eine E-Mail. Da braucht nichts gespeichert zu werden, weil keine Informationen entstehen. Dort wird einfach eine Aktion, eine Funktion, eingeleitet.

4.6          Speicherposition

Die Speicherposition bezieht sich auf die Datenbanktabelle, in der die Informationen gespeichert werden sollen. Vorgegeben sind unter dem Bereich Joomla! die Standardbereiche von SEBLOD: Artikel, Benutzer, Benutzergruppe, Kategorie.

Jedem dieser Bereiche ist eine bestimmte Datenbanktabelle zugeordnet:

  • Artikel = #__content
  • Kategorie = #__categories
  • Benutzer = #__users
  • Benutzergruppe = #__usergroups

Wählen Sie beispielsweise die Artikel unter Position aus, werden Ihre Daten automatisch in der Datenbanktabelle #__content gespeichert. Das #_ steht auch hier für ein beliebiges Präfix. Siehe dazu auch Seite 34 (Kasten: Platzhalter für das Daten-

bankpräfix)

Wenn Sie eine andere Tabelle benutzen möchten, wählen Sie Frei aus. Danach erhalten Sie ein zusätzliches Drop-down-Feld, in dem Sie die Tabelle auswählen können. Es werden Ihnen alle Tabellen angezeigt, die in der Datenbank angelegt wur-

den.

Sie sehen, dass das nicht gerade wenige sind. Wenn Sie keine Tabelle aus dem Joomla!-Bereich nehmen möchten, gibt Ihnen SEBLOD Lösungen für Tabellen.

  • #__cck_store_item_
  • #__cck_store_form_
  • #__cck_store_item_users

Am Ende dieser Vorgabe fehlt allerdings noch eine Bezeichnung – bis auf die Tabelle für die users, die als einzige vorgegeben ist. Wenn Sie die News angelegt haben, könnte es sein, dass Sie nun in der Datenbank folgende Tabelle stehen haben:

  • #__cck_store_form_news

Das hängt davon ab, wie Sie die einzelnen Felder abgespeichert haben. Wenn Sie dort Feldnamen nehmen, die es in der vorgegebenen Artikel-Tabelle nicht gibt, legt SEBLOD

eine neue Tabelle mit dem Namen #__cck_store_item_IHR-FORMULARNAME an und erzeugt dort eine Spalte mit den »unbekannten« Namen.

Als Beispiel habe ich ein kleines Formular mit dem Namen Datenbankspeicherung erstellt. Es gibt in diesem Formular nur ein Textfeld, das ich der Artikel-Tabelle mit dem Spaltennamen unbekannte_spalte zugeordnet habe.

04 11

Bild 4.11: Zuordnung zu einer nicht vorhandenen Spalte.

In der Datenbank wird nun die Tabelle #__cck_store_item_datenbankspeicherung angelegt, und dort finden wir auch unsere Spalte wieder und natürlich auch unseren

Inhalt.

04 12

Bild 4.12: Unsere Daten in der Datenbank

 

Am Rande sei angemerkt, dass es natürlich egal ist, welches Format Sie dafür auswählen. Sowohl Standard als auch Benutzerdefiniert sind dafür benutzbar. Das Format hat Einfluss auf das »Wie« – und nicht auf das »Wo«.

Der Vorteil ist, dass Sie damit die Joomla!-eigenen Datenbanktabellen in Ruhe lassen können und auf eigene Tabellen ausweichen, die SEBLOD problemlos verarbeiten kann. Nicht umsonst heißt es immer wieder, dass die Core-Dateien nicht angefasst werden sollen. Und was für die Dateien gilt, gilt bei der Datenbank natürlich erst recht. Es kann durchaus vorkommen, dass bei einem Update die Tabellenstruktur verändert wird, oder Sie müssen später eine Migration durchführen, wo sich vielleicht die Tabellenstruktur verändert hat. Dann können Sie aber problemlos die SEBLODTabellen mitnehmen.

4.7          Datentyp wechseln

Standardmäßig werden neue Daten so abgespeichert, wie sie vom Feldtyp vorgegeben sind. Ein Link-Feld speichert eine URL, ein eMail-Feld eine E-Mail, ein BildFeld einen image-Pfad und ein Text-Feld einen Varchar (255). So weit zur Vorgabe. Das heißt aber nicht, dass Sie das so übernehmen müssen. Insbesondere bei Feldern, die bestimmte Funktionen haben, die vom Standard abweichen, kann es sinnvoll sein, den Datentyp den eigenen Bedürfnissen anzupassen.

So könnte es vielleicht sein, dass Sie sich für ein Textfeld entschieden haben, in das Sie aber ein Datum eingeben. Dann könnte es sinnvoll sein, es auch gleich als solches abzuspeichern, indem Sie Datetime auswählen. Oder Sie geben über das Textfeld Zahlen ein und können dann es auch als Zahlenfeld abspeichern. Dafür stehen Ihnen einige Datentypen zur Verfügung.

Jeder dieser Datentypen stellt in der Datenbank einen bestimmten Speicherplatz zur Verfügung. Die Programmierer unter Ihnen wissen, dass ein Varchar (2048) erheblich mehr Speicherplatz benötigt als ein Varchar (7). Das Problem ist, dass dieser Speicherplatz immer pro Datensatz zur Verfügung gestellt wird – auch wenn gar nichts drinsteht. Wer also auf Nummer sicher gehen will und überall das höchste auswählt, erzeugt eine große Datenbank mit hoher Speicheranforderung, die erst einmal geladen werden muss, wenn entsprechende Anfragen kommen.

Darum rate ich, zu übernehmen, was SEBLOD anbietet. Wenn Sie genau wissen möchten, was dort passiert, empfehle ich einen Blick in die wirklich sehr gute MySQLDokumentation, die in deutscher Sprache vorliegt.[3]

Wenn Sie den Datentyp wechseln, haben Sie auch die Möglichkeit, auszuwählen, ob die Spalte an die ausgewählte Datentabelle angehängt werden soll. Das funktioniert bei allen Tabellen, auch bei den Joomla!-Core-Tabellen. Aus oben genannten Gründen sollten Sie das jedoch nicht tun. Wenn Sie aber eigene Tabellen erzeugen oder benutzen, ist es vielleicht eine Option. Dann haben Sie Ihre Daten immer zusammen in einer Tabelle, die Sie nach Belieben erweitern können, allerdings nicht verkleinern, das funktioniert nur in der Datenbank.

4.8           Eigene Tabelle erstellen

Eine neue und eigene Datentabelle in der Datenbank zu erstellen ist sehr einfach. Dennoch machen Sie bitte vorher eine Sicherung der Datenbank. Man kann schließlich nie wissen.

In die Datenbank gelangen Sie lokal über phpMyAdmin oder beim Hoster über die Domainverwaltung, die bei den einzelnen Anbietern abweichen kann. Lokal ist es bei mir der Aufruf http://localhost/phpmyadmin.

Nachdem Sie die passende Datenbank ausgewählt haben, finden Sie ganz unten in der linken Tabellenauflistung einen Button mit der Aufschrift Erzeuge Tabelle. Dort einfach mutig draufgeklickt!

Oben geben Sie einen Tabellennamen ein. Es ist sehr wichtig, dass Sie das Präfix mit angeben! Wenn Sie das nicht machen, wird Ihnen später der Versuch, die Tabellenspalten aufzurufen, die Seite zum Einfrieren bringen. Zumindest ist mir das passiert.

04 13

Bild 4.13: Eine neue Tabelle in der Datenbank erzeugen.

In der Struktur haben Sie Platz, zwei Spalten vorzugeben, wobei die erste vorzugsweise für die ID reserviert werden sollte. Die ID ist wichtig, damit jeder Datensatz einwandfrei erkannt werden kann. Eine ID wird denn auch einmalig vergeben. Dafür tragen Sie in Spalte am besten auch den Namen id ein. Als Typ eignet sich INT. INT steht für Integer und hat Platz für eine recht große Zahl (Details finden Sie in der

MySQL-Dokumentation).

Standard lassen Sie auf Kein(e) stehen. In der Kollation wählen Sie die Zeichencodierung aus. In unserem Fall ist das utf8_general_ci. Sie finden sie im Auswahlfeld ziemlich weit unten im vorletzten Block.

Im Index tragen Sie noch UNIQUE ein. Und aktivieren Sie das Kästchen für den AUTO_INCREMENT. Damit haben Sie eine Spalte definiert, die einen Wert nur einmal enthalten kann (UNIQUE) und bei der automatisch bei jedem neuen Datensatz hochgezählt wird.

In der rechten Spalte definieren Sie zur Übung erst einmal ein einfaches Textfeld: Unter Spalte steht bei mir irgendeine_Spalte, was Sie aber gern durch einen fantasiereicheren Namen ersetzen können.

Dabei beachten Sie bitte: keine Sonderzeichen, keine Umlaute und keine Leerzeichen. Statt Leerzeichen benutzen Sie die Unterstriche. Als Typ wählen Sie den TEXT aus, Standard bleibt auf Kein(e), in die Kollation kommt wieder unser utf8_general_ci.

Wenn Sie möchten, geben Sie einen Kommentar zu Ihrer Tabelle ein. Das Tabellenformat lassen Sie bitte auf InnoDB[4] stehen.

Das war‘s auch schon. Jetzt noch ganz unten links auf Speichern drücken, und schon haben Sie eine neue Datenbanktabelle angelegt.

Von der Datenbankübersicht zur Eingabemaske

Sie kommen zu dieser Eingabemaske auch, wenn Sie sich in der Datenbankübersicht befinden – also dann, wenn in der rechten Hälfte auch alle Datenbanktabellen aufgelistet sind –, dann gibt es ebenfalls ganz unten Neue Tabelle in Datenbank [DATENBANKNAME] erstellen. Dort geben Sie den Namen ein, wie eben beschrieben, die Anzahl der Spalten – im obigen Beispiel waren es zwei – und klicken dann auf OK.

Ihre neu erstellte Tabelle können Sie wie im Kapitel 4.6 beschrieben ansprechen. Erstellen Sie ein neues Feld, wählen Sie ein Format aus und als Position Frei. Dann können Sie Ihre Tabelle auswählen und eine Ihrer angelegten Spalten oder mit Wechseln eine neue Spalte an Ihre bestehende Tabelle anfügen.

04 14

Bild 4.14: Die neue Tabelle in SEBLOD benutzen.

 

4.9          CSV-Import

In SEBLOD 2 gab es lange Zeit eine Betaversion eines CSV-Importers. In SEBLOD 3 ist er verschwunden, er findet sich aber auf der Extensionsseite direkt auf der SEBLOD-Seite wieder. Dort kommen Sie hin, wenn Sie auf der SEBLOD-Startseite Download anklicken und dann im Menü Products auswählen. Dort finden Sie den SEBLOD Importer[5].

Sie müssen sich registrieren bzw. anmelden zum Download. Nachdem Sie das Addon wie üblich über den Installer in Joomla! installiert haben, finden Sie es direkt im Komponentenmenü als Untermenüeintrag bei SEBLOD3.x.

Zuvor habe ich mir eine kleine Excel-Tabelle angelegt mit drei Büchern und Informationen zu Titel, Autor und Verlag. Diese Excel-Tabelle habe ich als CSV-Datei abgespeichert.

04 19

 

Bild 4.15: Eine Excel-Tbelle, die im CSV-Format agespeichert wird.

 

 

 

Ich möchte diese Excel-Tabelle als Beitrag anzeigen lassen. Also wähle ich im CSV-

Importer das Inhaltsobjekt Artikel Standard aus und ebenso im Inhaltstyp. Im Inhaltstyp könnten Sie beispielsweise auch die News auswählen.

04 15

Bild 4.16: Die CSV-Datei importieren

 

Mit Import from File wähle ich meine CSV-Datei aus.

Trenner für die CSV-Datei

Wichtig ist der Trenner. MS-Excel nimmt standardmäßig das Semikolon als Trenner zwischen den einzelnen Daten. Wenn Sie sich unsicher sind, können Sie eine CSV-Datei auch mit einem beliebigen Texteditor aufrufen und einfach nachsehen. Ich stelle den Trenner auf das Semikolon

um.

Unsere Datenbank ist ohnehin auf utf-8_general_ci eingestellt. Aber Sie können hier auch noch einmal darauf bestehen, dass es wirklich so gemacht wird. Interessant ist das eigentlich erst, wenn Ihre Zeichencodierung generell abweicht.

Bei Autor, Kategorie und Status können Sie Joomla!-spezifische Dinge einstellen – also kundtun, wer der Autor der Beiträge sein soll, in welcher Kategorie die Beiträge erscheinen und welchen Status sie haben sollen.

Wenn Sie Ihre Einstellungen gemacht haben und sie öfter benutzen möchten, können Sie sie über den orangefarbenen Stern unten rechts speichern. Sie können dann beim nächsten Aufruf des Importers durch Überfahren des Sterns die Voreinstellung erneut abrufen oder eine andere durch Anklicken speichern. Allerdings wird die ausgewählte Datei nicht mitgespeichert. Diese müssen Sie mittels Durchsuchen jedes Mal erneut auswählen.

04 20

Bild 4.17: Einstellungen merken

 

Wenn Sie nun auf den Button Import from File klicken, passiert Folgendes:

SEBLOD legt zunächst eine neue Datenbanktabelle (#__cck_store_form_article) an, sofern sie noch nicht existiert, und hängt dort die drei neuen Felder nebst Inhalt an:

04 17

Bild 4.18: Drei neue Datensätze in der #__cck_store_form_article.

Gleichzeitig werden drei neue Beiträge erzeugt (weil wir den Importer angewiesen haben, die CSV-Daten in den Inhaltstyp Artikel zu schreiben), die per ID mit der neuen Tabelle verknüpft sind. SEBLOD zeigt die drei neuen Felder jeweils in den Beiträgen an. Die drei neuen Beiträge haben als Titel das aktuelle Datum und die Uhrzeit erhalten.

04 18

Bild 4.19: Drei neue Beiträge.

Die drei neuen Felder erscheinen am Ende des Beitrags:

04 16

Bild 4.20: Excel-Inhalte in einem Beitrag.

 

Was Sie nun noch machen müssen, ist, ein Formular zu erstellen, das die Beiträge so ausgibt, wie Sie sich das vorstellen, damit so Ihre CSV-Daten angezeigt werden. Sie können natürlich auch vor dem Import einen passenden Inhaltstyp erstellen, den Sie dann dem Importer zuweisen. Was Sie dabei beachten müssen, ist, dass die Felder auch so benannt sind wie die Excel-Spalten. In meinem Beispiel hätte ich also einen Inhaltstyp mit den drei Textfeldern Autor, Verlag und Buchtitel anlegen müssen.

 


[1] SQL = Structured Query Language

[2] JSON steht für JavaScript Object Notation.

[3] http://dev.mysql.com/doc/refman/5.1/de/data-types.html

[4] http://dev.mysql.com/doc/refman/5.1/de/innodb.html

[5] http://www.seblod.com/v3/products/7


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